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In meinem Beruf als Forstwart (heute Förster) entdeckte ich während Wanderweg-Unterhaltsarbeiten mein Talent zum Schnitzen. Meine ersten Versuche entlang der Wege wurden rasch bekannt und bereiten noch heute vielen Wanderern Freude. Durch die Herausforderung verschiedene Aufträge von Privatpersonen und öffentlichen Stellen auszuführen, wurde die Kunst der Motorsägeschnitzerei zu meinem Hobby.

Die meisten Aufträge habe ich im Kt. Zug und dessen Umgebung und dem Berner Oberland ausgeführt, es stehen bis heute aber auch Objekte von mir in min. 10 Kantonen und weltweit in Deutschland, Holland, Belgien, Schweden, Schottland und in Costa Rica.

Nebst den Auftragsarbeiten nehme ich ca. einmal pro Jahr an verschiedenen Show-Schnitz-Anlässen teil. Beispielsweise an Holzerwettkämpfen, Holzkunstsymposien, Gewerbeaustellungen oder auch Vereinsgrossanlässen.



Die Skulpturen schnitze ich vorwiegend aus beständiger Schwarzföhre, Douglasie, Lärche, oder Eiche. Stehen im Garten oder an einem Weg bestehende, noch gesunde Baumstrünke, schnitze ich auch am vorhandenen Holz. Damit die Skulpturen länger schön bleiben, werden sie mit Holzlasur nachbehandelt. Als Arbeitsgerät benutze ich ausschliesslich die Motorsäge. Damit bin ich bemüht, die Figuren möglichst lebendig und natürlich zu gestalten. Es kam schon vor, dass Hunde auf meine geschnitzten Tiere heftig reagierten, was ich als grösstes Kompliment auffasse. Am meisten freue ich mich auf immer wieder neue Herausforderungen. Die Artenvielfalt bei den geschnitzten Tieren beträgt nun schon 35 Arten.



letzte Aktualisierung: 14. August 2010    pascal@sturmschnitz.ch