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In meinem Beruf als Forstwart (heute Förster) entdeckte ich während Wanderweg-Unterhaltsarbeiten
mein Talent zum Schnitzen. Meine ersten Versuche entlang der Wege wurden rasch bekannt
und bereiten noch heute vielen Wanderern Freude. Durch die Herausforderung verschiedene Aufträge von Privatpersonen
und öffentlichen Stellen auszuführen, wurde die Kunst der Motorsägeschnitzerei zu meinem Hobby.
Die Skulpturen schnitze ich vorwiegend aus beständiger Schwarzföhre, Douglasie, Lärche, oder Eiche. Stehen im Garten oder an einem Weg bestehende, noch gesunde Baumstrünke, schnitze ich auch am vorhandenen Holz. Damit die Skulpturen länger schön bleiben, werden sie mit Holzlasur nachbehandelt. Als Arbeitsgerät benutze ich ausschliesslich die Motorsäge. Damit bin ich bemüht, die Figuren möglichst lebendig und natürlich zu gestalten. Es kam schon vor, dass Hunde auf meine geschnitzten Tiere heftig reagierten, was ich als grösstes Kompliment auffasse. Am meisten freue ich mich auf immer wieder neue Herausforderungen. Die Artenvielfalt bei den geschnitzten Tieren beträgt nun schon 35 Arten.
letzte Aktualisierung: 14. August 2010
pascal |